Aufbruchsstimmung in Gasterfeld hält an

Nachdem im letzten Jahr die Bürgerbegegnungsstätte über die Dorferneuerung mit enormen Eigenleistungen fertiggestellt wurde, ist der Zusammenhalt gewachsen und die Stimmung nach wie vor sehr gut. Der Förderverein, der die Bürgerbegegnungsstätte in eigener Regie bewirtschaftet und verwaltet, ist mit 13 Mitgliedern gestartet. Heute verfügt der Verein über 36 Mitglieder. Jeder sechste Bürger ist Mitglied im Förderverein, berichtete Dieter Gasch. Reinhard Schaake lobte die Akteure mit Dieter Gasch als Motor an der Spitze des Vereins für ihr Engagement und betonte, dass Gasterfeld hier eine wichtige Vorreiterrolle übernommen hat. Auch in den Stadtteilen Viesebeck und Wenigenhasungen wurden enorme Eigenleistungen in die Bürgerbegegnungsstätten eingebracht.  Auch in diesen beiden Stadtteilen übernehmen die Fördervereine zukünftig die eigenständige Bewirtschaftung und Verwaltung der Häuser. Solche Initiativen geben den Gemeinschaftseinrichtungen eine neue Zukunft, betonte Reinhard Schaake.

In Philippinendorf sind durch den Bau der Stromtrasse zur Pommernanlage noch Straßenbauarbeiten abzuschließen. Auch wurde berichtet, dass noch Gräben auszuheben sind. Wann die Arbeiten ausgeführt werden, wird Reinhard Schaake mitteilen.  Ein wichtiges Anliegen der Gasterfelder ist eine behindertengerechte Zuwegung zur Bürgerbegegnungsstätte.  Allein in der zweiten Jahreshälfte 2016 fanden hier 19 Veranstaltungen mit rund 900 Besuchern statt. Die doppelte Frequenz wird für 2017 erwartet. Für die Zufahrt zur B450 und Überquerung in Richtung Viesebeck wurde  ein Verkehrsspiegel vorgeschlagen. Ebenso wurden auf der B450  Blitzeinsätze oder eine stationäre Blitzanlage gewünscht. Reinhard Schaake teilte mit, dass verkehrsrechtliche Maßnahmen in Abstimmung mit den Baulastträgern, der Polizei und dem Ordnungsamt abgestimmt möglich sind. Die Hürden lägen hier allerdings hoch. Die Prüfung der Anliegen sowie die Prüfung zur Aufstellung von Geschwindigkeitsanzeigetafeln wird er veranlassen und mit dem Verkehrsbeirat abstimmen.

Eine vor fünf Jahren zugezogene Bürgerin lobte die gemeinschaftlichen Initiativen der Stadt wie z. B. die Gründung der BEG, das Engagement der Fördervereine und die vorausschauende Weichenstellung bei der Energiewende. Kritisch betrachtet wurden von den Anwesenden die Müllablagerungen auf dem Fußweg von der Pommernanlage zur Stadt sowie ein unabgestimmtes Ernten von Obst auf privaten Grundstücken. Eine entsprechende Mitteilung an zuständige die 1. Kreisbeigeordnete, Susanne Selbert, verbunden mit dem Vorschlag weitere Umwelttage mit den Flüchtlingen durchzuführen,  sagte der Bürgermeister zu. Er informierte über geplante neue Projekte  wie z. B. „Leben im dritten Lebensabschnitt“, die Entwicklung eines neuen Flächenutzungsplanes, Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt sowie die geplante touristische Entwicklung.